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Mythen und Volksweisheiten rund um den gesunden und erholsamen Schlaf – Teil 1

Wir, das Team von „Das Bett“, sind Ihre Experten rund um das Thema „gesund und erholsam schlafen“. In unserem Ladengeschäft im Herzen der Würzburger City, in der Spiegelstraße 15–17, halten wir ein großes Sortiment bereit, in dem Sie von Accessoires aus Zirbenholz, Kopschina-Korkmatten und Naturmatratzen über Schlafcouches bis hin zu Massivholz- und metallfreien Boxspringbetten all jene Produkte finden, die Ihnen dabei helfen, nächtliche Schlafprobleme zu vermeiden und stattdessen Ihrem naturgesunden Schlaf förderlich sind. Außerdem bieten wir Ihnen zu unseren gewohnten Öffnungszeiten, von Montag bis Samstag, eine individuell auf Sie abgestimmte Schlafberatung, im Zuge derer wir beispielsweise gemeinsam mit Ihnen den Ursachen Ihrer Schlafstörungen auf den Grund gehen und, basierend auf diesen Erkenntnissen, mögliche Lösungen für eine fortan angenehme Nachtruhe aufzeigen.

Gerade bei den ausführlicheren Beratungsgesprächen kommen uns immer wieder Volksweisheiten rund um den gesunden und erholsamen Schlaf zu Ohren. Denn ähnlich wie beispielsweise bei dem Thema Mundgesundheit und Zähne ranken sich auch um das Thema Schlaf zahlreiche Mythen. Um welche Volksweisheiten es sich hierbei genau handelt, welche davon der Wahrheit entsprechen und welche davon lediglich Irrtümer sind, möchten wir, die Schlafberater vom „Bett“ Ihnen in einer zweiteiligen Blogreihe erklären.

Das ist dran an den gängigsten Volkswahrheiten zum Thema gesund schlafen

Zahlreiche Menschen sind der Meinung, dass es wichtig sei, vor Mitternacht ins Bett zu gehen, da dieser Schlaf der wichtigste sei. Diese Aussage setzt allen voran die „Nachteulen“ unter uns, die regelmäßig nach 24.00 Uhr schlafen gehen, in Alarmbereitschaft. Wir, die Schlafspezialisten vom „Bett“, können Entwarnung geben: Bei dieser weit verbreiteten Annahme handelt es sich lediglich um ein Gerücht, das vermutlich zu der Zeit entstanden ist, in der es noch kein elektrisches Licht gegeben hat. Zwar ist es richtig, dass die ersten vier Stunden, in denen man schläft, besonders wichtig für die Regeneration von Körper und Geist sind. Aber ab welcher Uhrzeit man besagte vier Stunden, in denen man übrigens sehr tief und erholsam ruht, schläft, ist völlig egal. Dennoch gibt es einen Punkt, der für den Schlaf vor Mitternacht spricht: Erwiesenermaßen schläft der Mensch in der Zeit zwischen 22.00 Uhr und 24.00 Uhr am schnellsten und problemlosesten ein.

Außerdem weit verbreitet ist die Annahme, dass jeder Mensch stringent acht Stunden Schlaf in der Nacht benötigt, um am nächsten Morgen fit und erholt in den Tag zu starten. Auch bei dieser Aussage handelt es sich um einen Mythos. Die Schlafdauer ist von Mensch zu Mensch verschieden. Zwar haben Untersuchungen ergeben, dass etwa 80 Prozent der erwachsenen Männer und Frauen tatsächlich ungefähr sieben bis acht Stunden Schlaf benötigen, um im Laufe des nächsten Tages nicht ständig von der Müdigkeit überrascht zu werden, doch bestätigen auch hier Ausnahmen die Regel: Zehn Prozent der Menschen schlafen vier bis sechs Stunden und fühlen sich im Anschluss trotzdem fit und erholt. Bei den übrigen zehn Prozent ist gerade das Gegenteil der Fall: Weniger als neun bis zehn Stunden Nachtruhe bedeutet bei dieser Personengruppe, dass sie am folgenden Tag kaum leistungsfähig sein können. Und bei Kindern verhält es sich nochmal ganz anders: Sie brauchen im Schnitt 12 Stunden Schlaf, um sich gesund entwickeln zu können.

Ein weiteres Gerücht rund um das Thema Schlafen, das uns, dem Team von „Das Bett“, immer mal wieder zu Ohren kommt, ist, dass ein Schlaf am Mittag, außerhalb der eigentlichen Schlafenszeit, dabei hilft, wieder fit zu werden. Gerade in der Zeit zwischen 12.00 Uhr und 14.00 Uhr fällt der Mensch, bedingt durch seinen Biorhythmus, in ein Leistungstief und versucht diesem mithilfe eines Mittagschlafes entgegenzusteuern. Dass eine längere Schlafdauer am Mittag aber völlig kontraproduktiv ist, wissen die wenigsten. Lediglich der sogenannte Powernap, der nicht länger als 30 Minuten dauert und über den wir Sie erst vor Kurzem hier, auf unserem Blog, ausführlich aufgeklärt haben, hilft wirklich dabei, auch in der zweiten Tageshälfte fit, konzentriert und leistungsfähig zu sein. Über das kurze Schläfchen, mit dem Sie sogar Ihrer Gesundheit etwas Gutes tun, können Sie sich hier umfangreicher informieren. Ob es sich bei dieser Aussage also um einen Irrtum oder aber um die Wahrheit handelt, ist demnach davon abhängig, wie genau man „Mittagsschlaf“ definiert.

Seit jeher ranken sich eine Vielzahl von Geschichten um den sogenannten „Schönheitsschlaf“. Wenn Sie nun der Meinung sind, dass dies auch eines der vielen Gerüchte rund um das Thema schlafen ist, dann … liegen Sie falsch. In der Tat gibt es ihn, den Schönheitsschlaf. Denn die Haut nutzt die Tiefschlafphase zur Regeneration. Neben weiteren Stoffen, die der Körper im tiefen Schlaf ausschüttet, ist es in der Hauptsache das „Wachstumshormon“, das für Schönheit und Attraktivität sorgt. Grund ist, dass dieses Hormon zur Reparatur der Unterhaut und der Kollagenfasern beiträgt und somit allen voran dem Gesicht einen strahlenden Teint verleiht.

Neben diesen teils wahren, halbwahren und falschen Mythen rund um den Schlaf gibt es eine Vielzahl weiterer Volksweisheiten zum Thema. Einen Teil davon möchten wir Ihnen in Kürze in Teil 2 unserer neuen Blogreihe „Mythen und Volksweisheiten rund um den gesunden und erholsamen Schlaf“ vorstellen. Seien Sie gespannt!

Der Hersteller kann in Zusammenhang mit der Nutzung von Kopschina-Korkmatten keine Erfolgsgarantie oder Heilungsversprechen geben. Deren Wirkung erhält keine Anerkennung durch die klassische Schulmedizin. Trotz zahlreicher Erfolge in über 30 Jahren, sollten Sie bei Schlafproblemen unbedingt zusätzlich einen Heilpraktiker oder Naturheilkunde-Arzt aufsuchen.

Tags: Schlafen, Gesund schlafen, Mythen